Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
wir suchen, schon fast verzweifelt, Sponsoren, die uns helfen, eine
STIFTUNG VERLASSENE ELTERN
aufzubauen.
Wir können aus Gründen vieler persönlicher Schicksale an dieser Stelle nicht so ausführlich berichten und informieren, wie es erforderlich ist. Nachstehend die kurzen Basisinformationen:
Bei immer mehr Familien / Eltern / Allein Erziehenden wird ein für alle Beteilgten schicksalhafter Weg eingeschlagen.
Töchter / Söhne verlassen ihre Eltern.
Es handelt sich hier nicht um das normale "Abnabeln" vom Elternhaus, wie es in der Natur seit Jahrtausenden geschieht, sondern um ein schlagartiges Zurücklassen der ehem. Erziehenden ohne Angabe von Gründen.
Diese Eltern gehören nicht zu der Gruppe, die durch Verfehlungen (Trinkerfamilien, Schläger und Vergewaltiger) ihren Töchtern / Söhnen Anlass für diese Abwendung gegeben haben. Es sind durchweg Eltern, die für ihre Kinder mit Liebe, Wohlwollen, Fürsorge, Entbehrung und viel Aufopferung da waren und immer das Beste für deren Zukunft wollten. So verstehen sie um so weniger, dass Ihre Liebe und ihr Einsatz so ohne Wertschätzung und Anerkennung von diesen Töchtern / Söhnen gesehen wird, dass sie verurteilt und abgelehnt werden. Diese familiären Zerrüttungserscheinungen haben massiv zunehmende Tendenzen. Selbst kürzeste Medienberichte über dieses interfamiliäre Problem haben eine hohe Kontaktaufnahme von Eltern zu dieser Selbsthilfegruppe zur Folge.
Hohe emotionale und zeitlich kaum zu bewältigende Kontaktaufnahmen zu unserer SHG sprengen fast die Bewältigung dieser Ansprachen. Es sind massive Zeichen, welches Ausmaß diese Problematik in unserer Republik hat. Selbst das europäische Ausland und kontinentale Länder suchen über die Hompage der Selbsthilfegruppe Kontakt und Rat. Alle bisherigen Bemühungen bei unseren Behörden, Ämtern und Ministerien um Unterstützung und eventuell Aufbau einer Institution zur Erforschung dieser Problematik wurden abgeschüttelt. Wir versuchen, selbstlos, wichtige Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Leider ist dieses Thema (noch) nicht gesellschaftsfähig und es wird bisher die Gefahr durch das Zerfallen von Familien in einem Staat für die Gesellschaft noch unterschätzt. Wenn die Familie als kleinste Einheit eines Staates zerfällt, wird dieser Staat große Probleme bekommen.
Unser Ziel ist es, mit Hilfe dieser Stiftung den Forschungsauftrag an Universitäten für dieses Phänomen zu starten und zu fördern und den Aufbau und den Betrieb von Hilfs- und Kontaktstellen zu fördern und mit zu finanzieren, damit dieses Geschehen verhindert bzw. die Folgen für Eltern und Nachkommen gemindert werden können.
Die SHG in dieser Form besteht seit über 7 Jahren. Im ersten Jahr zählten wir auf unserer Internetseite, wiederholende Besucher werden nicht gezählt, 300 Leser. Wir waren stolz, aber auch erstaunt.
Im Jahr 2010 waren es mehr als 110.000 lesende Besucher, mittlerweile aus ganz Europa.
An dieser Stelle möchten wir die Informationen auf unserer Webseite abschließen und alle , die ehrliches Interesse haben, bitten, uns zu helfen.
Vielleicht haben auch Sie selbst diesen Schicksalsschlag, gleich von welcher Seite, erlebt.
Die Kontaktaufnahme zu uns ist möglich:
T: 02103/364983
F: 02103/364984
Vielen Dank, im Namen aller Betroffener, sagen die Leiter der Bundesorganisation der SHG's "Verlassene-Eltern"
Frank und Ilse Kühnel